Das AMS fragt Arbeitslose nach Geschlechtskrankheiten und Geburtsfehlern.

    Pathfinder
    Von Pathfinder Antworten (5)

    4/5 Sterne (1 Stimmen)

    Das AMS fragt Arbeitslose nach Geschlechtskrankheiten und Geburtsfehlern. Die Antworten fließen in eine Datenbank im Ausland. SPÖ, FPÖ und Experten zeigen sich entsetzt.

    272 Fragen müssen Arbeitslose bei vom AMS beauftragten Betreuungseinrichtungen für das „JobIMPULS-Projekt“ ausfüllen und dabei intime Daten preisgeben. Laut übereinstimmenden Schilderungen mehrerer Klienten wird ihnen nicht freigestellt, ob man die Fragen beantworten möchte.

    „Zu keinem Zeitpunkt wurde mir gesagt dass das Ausfüllen auf freiwilliger Basis erfolgt. Ich hatte immer das Gefühl ich muss diesen Fragebogen ausfüllen“, berichtet ein Arbeitsuchender der Redaktion.

    Die Daten gehen nach Deutschland

    Vor Ort wird ein persönliches Login-Profil auf der Website der deutschen „Jobnet AG“ erstellt. Dort werden die Antworten unter Klarnamen eingetragen. 272 Mal wird nach persönlicher Lebenseinstellung, Charaktermerkmalen und intimen Daten zum eigenen Gesundheitszustand gefragt. Sogar Geburtsfehler, Geschlechtskrankheiten und psychische Störungen müssen Arbeitsuchende in die deutsche Datenbank eintragen. Die Fragen sind in sechs Ausprägungen von „stimmt gar nicht“ bis „stimmt genau“ im Detail zu beantworten.

    Auf Herz und Nieren

    Ob man im Alltag auf Notlügen zurückgreift wird genauso erfasst wie Erkrankungen von Herz, Leber, Psyche und Geschlechtsorganen. Wer den „JobIMPULS“-Fragebogen beantwortet, wird zum gläsernen Menschen. Die Daten werden bei der deutschen „Jobnet AG“ hinterlegt, die sich auf ihrer Website schon 2018 damit rühmt, vom AMS den Auftrag zur Anwendung ihrer „JobIMPULS“-Methode erhalten zu haben.

    Was sagt das Arbeitsmarktservice?

    In einer schriftlichen Stellungnahme betont das AMS wiederholt, dass es sich um ein „Angebot“ handle, das anders als es mehrere Klienten unserer Redaktion übereinstimmend schildern völlig freiwillig genutzt werde. Gefragt nach dem konkreten Zweck der Erhebung betont man, „weitere Ressourcen und Ansatzpunkte für die Beratung“ gewinnen zu wollen und sich an eine „Ressourcenstärkung zu orientieren“.

    Wie viele Betroffene den Fragebogen bereits ausgefüllt haben, wisse man nicht: „Das AMS hat hier keinen Zugriff auf das System“. Allerdings erwarte man, alleine in diesem Jahr 30.000 bis 35.000 Lizenzen für die „JobIMPULS-Methode“ der Jobnet AG abzurufen. Kostenpunkt pro Lizenz: 40 Euro. Das Projekt sei seit 2018 in Gebrauch.

    SPÖ und FPÖ entsetzt

    Die Fragen bringen nichts und gehören herausgenommen, sagt SPÖ-Abgeordnete und Datenschutzsprecher Christian Drobits. Er sieht die Fragen an der Grenze zur Menschenunwürdigkeit angesiedelt — „Ich will nicht dass hinterfragt wird wer einen Geburtsfehler hat und ich will auch nicht Suggestivfragen wie ‚Mir geht‘s meistens gut’ – das sind Suggestivfragen die ich als langjähriger arbeitsrechtlicher Gerichtsvertreter kenne und die auch im Gericht verpönt sind”. Von Freiwilligkeit sei bei solchen Fragestellungen nur sehr schwer zu sprechen. Die Praxis gehöre sofort eingestellt und ihn wundere, wieso das AMS in diese Richtung keine Handlungen setzt. Zu klären sei außerdem, wer für die Sache verantwortlich ist – das AMS, der aktuelle Arbeitsminister Kocher oder die frühere Arbeitsministerin Beate Hartinger-Klein, in deren Amtszeit die Methode anscheinend eingeführt wurde.

    Auch FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch kann hinter solchen Fragen keinen Sinn erkennen. Sie hält es für zynisch, Leute in einer ohnehin schon schwierigen Situation „mit solchen Fragen zu quälen“. Belakowitsch kann sich nicht vorstellen, welchen Nutzen das AMS etwa aus dem Wissen über eine vorhandene Geschlechtskrankheit ziehen soll: „Dieser Inhalt hat nichts mit einer Vermittlung zu tun. Da hätte ich gerne die Auskunft vom AMS – was passiert, wenn ich ankreuze: ich habe eine Geschlechtskrankheit?“ Außerdem bleibe offen, wer die Fragen vorgesetzt bekommt – schließlich bezahlt das AMS für den Fragebogen.

    Experten bezweifeln Zulässigkeit

    Die vorab von den Klienten zu unterschreibende Einwilligungserklärung wollte das AMS uns nicht übermitteln. Sämtliche Vorschriften des Datenschutzes werden eingehalten, heißt es in der offiziellen Stellungnahme. Der Wiener Datenschützer Andreas Krisch (Mitglied des Datenschutzrates) bezweifelt das:

    Wenn nicht ausreichend klar vermittelt worden ist, dass das eine optionale Sache ist und es völlig freigestellt worden ist ob man das jetzt will oder nicht, dann wird auch daraus meiner Meinung nach eine Unzulässigkeit und damit eine Ungültigkeit der Einwilligung.“

    Rechtlich gesehen darf nur gefragt werden, was für den gesetzlichen Auftrag des AMS zur Jobvermittlung notwendig ist. Auch Arbeitsrechtsprofessor Martin Gruber-Risak meldet hier Zweifel an.

    „Für was brauche ich diese umfangreichsten Gesundheitsdaten die weit über das hinausgehen, was ein Arzt in einer Grundanamnese machen würde?“

    Ein Arbeitgeber dürfte beispielsweise solche Daten gar nicht erheben, ohne zuvor den Betriebsrat zu fragen. Auch Dienstzeugnisse dürfen nichts enthalten, was die Auffindung einer neuen Stelle erschwert. Und in der konkreten Situation beim AMS stelle sich zusätzlich die Frage nach dem Kopplungsverbot der Datenschutzgrundverordnung:

    „Es darf nicht der Abschluss eines Vertrags oder die Erbringung einer Leistung daran gekoppelt werden dass man zustimmt dass sensible Daten verarbeitet werden.“

    Wer davon abhängig ist, sein Arbeitslosengeld von der selben Stelle ausbezahlt zu bekommen die gleichzeitig nach intimen Gesundheitsdaten fragt, könnte hier gewaltig unter Druck geraten.

    Zum Vergleich: So harmlos mutet der viel kritisierte AMS-Algorithmus an, der monatelang Öffentlichkeit und Gerichte in Österreich beschäftigt hat (aus “Der AMS-Algorithmus, eine soziotechnische Analyse, S. 29”):

     

     


    Quelle: Die Woche / 30-09-2021


     

    • NetGipsy
      Von NetGipsy

      Die Fragen im Detail

      Ein großer Teil der Fragen aus dem “JobIMPULS”-Fragebogen liegt vor:

      • Ich habe keine Probleme damit, zu neuen Kolleg:innen und Vorgesetzten eine gute Beziehung aufzubauen.

      • In der Gruppe achte ich darauf, dass meine Teamkolleg:innen wissen, was sie tun müssen.

      • Bei der Zusammenarbeit im Team achte ich auf die Stimmung in der Gruppe.

      • Wenn ich mit anderen zusammen bin, übernehme ich oft die Führung in der Gruppe.

      • Manchmal habe ich das Gefühl, dass meine Meinung gar nicht zählt.

      • Wenn ich aus dem Haus gehe, bin ich immer korrekt angezogen.

      • Ich kann Kritik nur schwer ertragen.

      • Wenn ich kritisiert werde, erlebe ich das manchmal als eine Niederlage. 

      • Wenn ich kritisiert werde, geht mir das noch lange nach.

      • Manchmal fehlt mir einfach der Mut, eine Entscheidung zu treffen.

      • Unfallverletzungen: Rücken

      • Erkrankungen des Muskel-SkelettSystems: rheumatische Gelenkbeschwerden

      • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Hypertonie (Bluthochdruck)

      • Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Koronare Herzkrankheit

      • Atemwegserkrankungen: wiederholte Atemwegsinfektionen (auch Mandelentzündung, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis)

      • Atemwegserkrankungen: chronische Bronchitis

      • Atemwegserkrankungen: chronische Nasennebenhöhlenentzündung

      • Atemwegserkrankungen: Bronchialasthma

      • Atemwegserkrankungen: Lungenemphysem

      • Psychische Erkrankungen: schwere psychische Erkrankungen (z.B. schwere Depressionen, Psychosen, Verwirrtheit, Halluzinationen)

      • Leichte psychische Störungen oder Probleme (z.B.: leichte Depressionen, Angespanntheit, Angstzustände, Schlaflosigkeit)

      • Neurologische und sensorische Erkrankungen: andere neurologische oder sensorische Erkrankungen

      • Erkrankungen des Verdauungssystems: Erkrankungen der Galle, Gallensteine

      • Erkrankungen des Verdauungssystems: Leber und Bauchspeicheldrüsenerkrankungen

      • Erkrankungen des Verdauungssystems: Gastritis- oder Zwölffingerdarmentzündung

      • Geschlechts- oder Harnwegserkrankungen: Harnwegserkrankungen

      • Geschlechts- oder Harnwegserkrankungen: Krankheit der Geschlechtsorgane (z.B. Eileiterinfektion bei Frauen oder Prostatainfektion bei Männern)

      • Geschlechts- oder Harnwegserkrankungen: andere Geschlechts- und Harnwegserkrankungen

      • Hautkrankheiten: allergischer Hautausschlag: Ekzeme

      • Hormon- und Stoffwechselerkrankungen: Fettleibigkeit, Übergewicht

      • Hormon- und Stoffwechselerkrankungen: Kropf oder Schilddrüsenerkrankungen

      • Geburtsfehler

      • Generelle Frage zum Eintippen: "andere Leiden oder Erkrankungen, welche?"

      • Wenn ich keinen Erfolg habe, gebe ich schnell auf. (Ab hier wieder mit den Antwortmöglichkeiten "stimmt gar nicht", "stimmt nicht", "stimmt eher nicht", "stimmt eher", "stimmt", "stimmt genau".)

      • Ich schaffe es nicht, Ordnung in mein Leben zu bringen.

      • Ich bin ein Mensch, der eher zuviel als zu wenig nachdenkt, bevor er handelt. 

      • Ich bin ein geselliger Mensch.

      • Ohne gute Beziehungen bekommt man auch nicht die richtig guten Jobs.

      • Gelegentlich bediene ich mich auch schon mal einer Notlüge.

      • Auch in meiner Freizeit suche ich mir immer eine Beschäftigung.

      • Wenn bei einem Problem der erste Lösungsversuch nicht klappt, fehlt mir oft die Energie, nochmal von vorne anzufangen.

      • Wenn jemand befördert werden will, muss man die richtigen Leute im Unternehmen kennen.

      • Mir passiert es häufiger, dass ich nach Dingen suchen muss, die ich verlegt habe.

      • Der Erfolg von Verkäufer:innen hängt in erster Linie vom Produkt und den Kund:innen ab.

      • Ich bin jemand, mit dem das Schicksal es gut meint.

      • Gute Leistungen bei der Arbeit werden in der Regel auch belohnt.

      • Meistens ist es wichtiger, dass deinem Chef deine Nase passt, als was du wirklich leistest.

      • Wenn die Dinge nicht richtig laufen, bin ich schnell verärgert.

      • Oft fühle ich mich unsicher.

      • Ich habe keine Probleme damit, eigene Fehler immer offen zuzugeben.

      • Ob man einen guten Job bekommt, hängt wesentlich vom eigenen Bemühen ab.

      • Es passiert mir schon mal, dass ich meine schlechte Laune an jemand Unschuldigem auslasse.

      • Es gibt viele Dinge, die mir auf die Nerven gehen.

      • Wenn man viel Geld verdienen will, muss man einfach Glück haben.

      • Ich habe schon mal etwas nicht zurückgegeben, was ich ausgeliehen habe.

      • Meine Familie interessiert sich kaum für meine Probleme.

      • Andere Meinungen akzeptiere ich, egal ob sie mit meiner Meinung übereinstimmen oder nicht.

      • Ich bin eher ein ängstlicher Typ.

      • Ich habe noch nie etwas beschädigt, ohne es zu melden.

      • Wenn ich einmal in Rente gehe, werde ich schauen, wie ich mich nützlich machen kann.

      • Es gibt Leute, die mich mit ihrem Verhalten wütend machen.

      • Wenn etwas nicht klappt, bin ich häufig deprimiert.

      • Es ist überwiegend Glückssache, wenn man den Job bekommt, den man sich wünscht.

      • Manchmal fühle ich mich vom Pech verfolgt.

      • Wenn ich etwas versprochen habe, dann habe ich es auch immer gehalten.

      • Ich würde mich als Einzelgänger beschreiben.

      • Es macht mir Spaß, mich in Dinge einzuarbeiten, von denen ich bisher keine Ahnung hatte.

      • Ich habe schon mal zu viel Geld herausbekoommen und habe nichts gesagt.

      • Damit ich bei meiner Arbeit nicht als unfähig erscheine, beschränke ich mich lieber auf die Aufgaben, die ich gut beherrsche.

      • Wenn ich einen Fehler mache, dann gebe ich das auch immer offen zu,.

      • Ich bin leicht frustriert, wenn etwas nicht auf Anhieb klappt.

      • Manchmal lasse ich Aufgaben liegen, weil ich keine Lust dazu habe.

      • Wenn ich in Schwierigkeiten gerate, ist immer jemand da, der mir hilft.

      • Ich fühle mich oft angespannt, obwohl es keinen ersichtlichen Grund dafür gibt.

      • Ohne Arbeit komme ich mir nutzlos vor.

      • Ich sage manchmal Dinge, die mir gerade in den Sinn kommen, ohne über die Konsequenzen nachzudenken.

      • Was ich einmal begonnen habe, führe ich auch zu Ende.

      • Manchmal lasse ich mich zu leichtsinnigem Verhalten verleiten.

      • Mir geht es meistens gut!

      • In meinem Umfeld gibt es Menschen, auf die ich mich voll verlassen kann.

      • Wenn ich an meine Zukunft denke, macht mich das mutlos.

      • Ohne Arbeit hat das Leben keinen Sinn.

      • Bei mir sind alle wichtigen Dinge an ihrem Platz.

      • Es gibt jeden Tag etwas, worüber man sich freuen kann.

      • Meine Freizeit verbringe ich lieber mit anderen Leuten als alleine.

      • Bei meiner Arbeit möchte ich mich nicht durch dumme Fragen oder Fehler blamieren.

      • Ich gerate schnell unter Stress.

      • Wenn ich mir etwas vorgenommen habe, halte ich auch durch.

      • Wenn ich Rat und Hilfe brauche, ist niemand für mich da.

      • Ich habe keine Angst vor der Zukunft.

      Schluss-Screen: “Herzlichen Dank für Ihre Mitarbeit! Ihre Beratungsfachkraft wird Sie demnächst kontaktieren und die Ergebnisse des JobIMPULS Fragebogens gemeinsam mit Ihnen durchgehen.”

       


      Quelle: Die Woche / 30-09-2021


       

       

    • Dr. Johannes KOPF
      Von Dr. Johannes KOPF

      Stellungnahme zum kritisierten Einsatz von Fragebögen durch einzelne AMS Trägern:

      Die kristisierten Fragen stellen einen Teil des sog. Work Ability Index (WAI) od Arbeitsbewältigungsindex dar.

      Dieser dient in der Beratungssituation dazu, eine stark vereinfachte Aussage über die Arbeitsfähigkeit einer Person zu erhalten. Dabei handelt es sich um ein quantitatives Befragungsverfahren, das die aktuelle sowie zukünftige subjektive Arbeitsfähigkeit erfasst und bewertet.

      Der WAI oder auch ABI ist international anerkannt und gilt als valide. Infos dazu gibts hier:

      Arbeitsbewältigungsindex 

      und hier:

      WAI-Netzwerk.

      Die Beantwortung der Fragebögen ist freiwillig.

      Es wird von jeder Person eine Zustimmung zur Datenschutzvereinbarung eingeholt.

      Sämtliche Antworten sind weder den externen Berater_innen noch dem AMS zugänglich.

      Die Antworten werden automatisch standardisiert ausgewertet und lediglich das Gesamtergebnis im externen Beratungssetting bearbeitet. Das Ergebnis wird ausnahmslos zwischen der Person und der Berater_in besprochen und unterstützt dabei die nächsten realistischen Ziele zum beruflichen Wiedereinstieg zu definieren.

      Keine Übermittlung ans AMS.

      Ich persönlich teile die Verwunderung über einzelne Fragen des Tests.

      Wir werden die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit des Einsatzes überprüfen und uns bei den AMS Trägern auch vergewissern, dass die Freiwilligkeit einfach verständlich, klar kommuniziert und sichergestellt wird.

       


      Quelle: Dr. Johannes KOPF / Twitter


       

       

    • Mag. Petra Draxl
      Von Mag. Petra Draxl

      Das Ausfüllen des Arbeitsbewaeltigungsindex ist freiwillig und dem AMS auch nicht bekannt! Es gibt keine Konsequenz!

      Werden nun aber dieses Testinstrument nicht mehr einsetzen

       

      Petra Draxl - @PDraxl / Twitter - 01-10-2021


       
       
       
    • NetGipsy
      Von NetGipsy

      Das Projekt haben doch Sie 10-2018 in Auftrag gegeben und nicht @JohannesKopf

      Und wieder ist es ItWorks der Mist baut. Wieso halte sie dieser Firma immer die Stange? Erinnert uns an den Satz den Sie uns um die Ohren hauten.

      "Wer das nicht will muss ja nicht zum AMS gehen"

       


      Anfrage auf Twitter an Petra DRAXL 


       

    • Mag. Petra Draxl
      Von Mag. Petra Draxl

      Ja, die Verantwortung liegt bei mir!

      Wir haben Work Index Fragebogen aus dem System genommen.
      Ich will gute Unterstützung von AL.und BeraterInnen und keine Verärgerung!

       


      Petra Draxl - @PDraxl / Twitter - 03-10-2021


       

    Neueste Kommentare

    Keine Kommentare.